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»Mit der Gesamtschule haben wir Probleme«

Junge Union Egge verdoppelt Mitgliederzahl

Altenbeken (WV). Mit einer neuen, zwölf Köpfe starken Vorstandsmannschaft ist die Junge Union (JU) Egge ins Jahr 2010 gestartet. Nach strukturellem Neuaufbau und Superwahljahr blickt der JU-Gemeindeverband auf zwei Kräfte zehrende Jahre zurück.

 

»Ohne Zweifel war die Wahl unseres Schwaneyer Mitglieds Carsten Linnemann in den Bundestag der Höhepunkt der vergangenen zwei Jahre«, sagt JU-Vorsitzender Hubertus Struck. Den neuen Abgeordneten für Paderborn, der NRW-weit die zweitmeisten Stimmen erhielt, hatten die Altenbekener seit seiner internen Benennung im Frühjahr 2008 unterstützt. In Buke bedankte sich dieser beim Neujahrsempfang für das Engagement der Jungen Union.
Einstimmig bestätigten die JU-Mitglieder in der Jahreshauptversammlung ihren Vorsitzenden Hubertus Struck im Amt, der den Gemeindeverband nun zwei weitere Jahre anführen wird. Mit Caroline Waldhoff aus Buke und Stefan Bölte aus Schwaney stehen dem Altenbekener zwei Stellvertreter zur Seite. Neuer Schriftführer ist Jan Wagner. Niklas Schäfers bleibt Medienbeauftragter. Weiterhin gehören Anika Hollmann, Hendrik Lammers, Stefan Möbuß, Harry Müller, Magnus Schadomsky, Marc Striewe und Simone Waldhoff dem Vorstand als Beisitzer an.
Zur besonderen Freude konnte die Versammlung mit Magnus Schadomsky ihr 50. Mitglied begrüßen. 2008 lag die Mitgliederzahl noch bei 25. »Das zeigt, dass Jugendliche in Altenbeken keineswegs das Interesse an Politik verlieren. Politik kann Spaß machen«, zieht Niklas Schäfers eine positive Bilanz. Die vergangenen Jahre seien von Wahlen, insbesondere der Kommunalwahl, geprägt gewesen. Daher freue es die Politikinteressierten besonders, dass sich mit Hubertus Struck und Stefan Bölte gleich zwei JU-Vertreter im Gemeinderat für die Jugend stark machen können.
Zum Programm der Jungen Union gehörten politische Diskussionen ebenso wie Betriebsbesichtigungen oder Ausflüge, wie der nach Berlin. Nach der strukturellen Erneuerung und den Wahlkämpfen wolle der neu gewählte Vorstand in Zukunft stärker inhaltlich arbeiten. »Der Erhalt einer weiterführenden Schule vor Ort wird unsere größte Aufgabe sein«, kündigt Struck an. »Mit der von Bürgermeister Wessels gewünschten Gesamtschule haben wir unsere Probleme«, ließ er bereits durchblicken. Daher wolle man sich um weitere Alternativen bemühen.

 

Artikel vom 17.02.2010


[17.02.2010]
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